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Rückblick 2011

Werkzeugschränke

Es war an der Zeit, die vielen Werkzeuge in speziell dafür angeschaffte Werkzeugschränke unterzubringen. Volker und Dirk haben die drei Schränke in den 2. Stock unseres Clubheims getragen. Sie waren leider sehr schwer, dafür konnte für beide der Abendsport ausfallen;-)

Man glaubt gar nicht, wie viel Zeit man mit der Suche nach Werkzeugen verbringt: gefühlt die Hälfte der Arbeitszeit. Aus diesem Grunde haben wir die Schränke sinnvoll eingerichtet. Thomas und Gerd haben jede Schublade mit Moosgummi ausgelegt und Schublade für Schublade eingeräumt und auch gleich entsprechend beschriftet. Jetzt müssen nur noch die fleißigen Helfer, die Werkzeuge dahin zurückpacken, wo sie hingehören.

Zwei Werkzeugschränke
Werkzeugschränke

Decoder für Montage vorbereiten

Die Schalt- und Rückmeldedecoder für die unterste Schattenbahnhofsebene wurden auf kleinere Montagebrettern aufgebracht und verkabelt. Die Montagebretter wurden dann unter der Anlage montiert, so dass wir nur noch die Kabel von den Schaltdecodern und Rückmeldedecodern auflegen mussten.

Volker ist hier ganz in seinem Element und fertigt ein Montagebrett nach dem anderen. Gleichzeitig werden die Decoder programmiert und beschriftet. Dazu gehört auch, dass die Dokumentation entsprechend erweitert wird.

Vereinsmitglied beim Aufmontieren der Decoder auf einem Frettchen
Volker bei der Arbeit

Für unsere Gleise im Schattenbahnhof haben wir uns eine große Anzahl von Viessmann Weichenantriebe mit integriertem Decoder angeschafft. Leider funktioniert das Programmieren der Viessmann Weichenantriebe nicht auf Anhieb. Hier muss exakt nach Anleitung vorgegangen werden.


Untere Schattenbahnhofsebene

Stephan, Dirk, Volker und Christian haben die K-Gleise der unteren Schattenbahnhofsebene verlegt. Hieran wurde über ein halbes Jahr gearbeitet. Allein für diese Ebene waren 80 m Gleis erforderlich.

Hans hat unterhalb der Schattenbahnhofsebene Teppichboden verlegt, damit wir angenehmer unter der Anlage kriechen und die notwendigen Verkabelungsarbeiten deutlich entspannter durchführen können.

Verlegter grauer Teppichboden unter der Anlage
verlegter Teppichboden

Stephan hat zusammen mit Dirk angefangen die unterste Schattenbahnhofsebene zu verkabeln. Dies war nicht so einfach, da über Kopf gearbeitet werden musste. Dafür konnten wir uns bequem auf einer fahrbaren „Rutsche“ bewegen.

Spiralen dienen zur Aufnahme von Kabeln, so dass das Verlegen einfacher möglich ist und auch sauber aussieht. Da es unter der Anlage dunkel ist, wurden LED-Leisten verlegt, damit wir beim Arbeiten besser sehen können.

Stephan hat die Gleise an den Rückmeldemodulen komplett verkabelt und die Rückmeldemodule untereinander mit Netzwerkkabel verbunden. Als Rückmeldezentrale verwenden wir den µCon-s88-Master von LSDigital. Dirk unterstützt Stephan bei der Verkabelung der Digitaleinspeisung der Gleise und die Verwendung von Schaltdecodern, da wir unsere Schattenbahnhöfe stromlos schalten wollen, denn das spart kostbaren Digitalstrom.

Dirk war auch sehr fleißig und hat die Viessmann Weichenantriebe mit eingebautem Dekoder angeschlossen und bereits ausgetestet. Murphy war hier auch wieder aktiv, denn zwei Weichen waren leider defekt. Die Weichen wurden entsprechend beschriftet. Wir haben es uns hierbei sehr einfach gemacht, denn die Weichenbezeichnung ist auch gleichzeitig die Digitaladresse. Gleiches gilt auch für die Schaltdecoder der Schattenbahnhofsgleise, die wir stromlos schalten können.

Weichen mit Viessmann Weichenantriebe
Weichen mit Viessmann Weichenantriebe

Bis Ende des Jahre konnte die gesamte Verkabelung der unteren Schattenbahnhofsebene fertiggestellt werden.

Zusätzlich wurden die Vierkantprofile für die nächste Ebene gesägt und entsprechend montiert.
Danach wurde auch gleich die Leuchtleisten für diesen Abschnitt verlegt, so dass wir auch genügend Licht für den Schattenbahnhof bekommen.

Aufbau und Beleuchtung für die nächste Ebene
Profile und Beleuchtung für die nächste Ebene

Gleiswendel

Die ersten Arbeiten am Gleiswendel wurden durchgeführt. Das Gestänge wurde positioniert. Die Halbrundungen aus Holz ausgeschnitten, die erste Rundungen mit Moos beklebt und dann in den Wendel eingelassen.

erste Arbeiten am Gleiswendel
erste Arbeiten am Gleiswendel

Hinterer Raum

Anfang des Jahres musste der hintere Raum unserer Anlage dran glauben.

Das bereits ausgestaltete Sägewerk-Modul musste komplett abgebaut werden und hat erst einmal einen temporären Platz auf unseren Werkbänken gefunden. Die restliche Unterkonstruktion mit den Fahrtrassen wurde abgerissen. Die dahinter liegende Wand liegt nun frei und Thomas und Gerd haben dies genutzt, um die Wand mit weißer Farbe zu versehen. Jetzt sieht die Wand wieder super aus.

Leo hat eine neue Lieblingsbeschäftigung entdeckt: das Verlegen der Unterkonstruktion mit dem Vierkant-Aluprofil. Mittlerweile haben die Arbeiten im hinteren Raum begonnen und die untere Schattenbahnhofebene bis in die Ecke fertiggestellt. Danach hat Leo mit den Arbeiten für die nächste Schattenbahnhofsebene begonnen. Glücklicherweise konnten wir hierauf das Sägewerkmodul platzieren, denn es ist einfach immer im Weg.

Danach hatte Leo alle drei Ebenen auf der einen Seite fertig montiert. Zusätzlich wurden oberhalb der 3. Ebene Ablagemöglichkeiten geschaffen, und Regalböden eingezogen. Wir haben ja viel Material, welches verstaut werden muss.

Ferner wurden im hinteren Raum alle alten Bestandteile entfernt, mit einer Ausnahme: Ein Teil der Paradestrecke nach dem Tunnel.

Die unteren beiden Ebenen werden neu verlegt und an die „alte“ Gleisführung angeschlossen.

Verbleibender Teil der Paradestrecke
entfernte Gleise

Auf der anderen Seite wurden die Profile weiter gezogen und hierfür entsprechende Bretter gesägt und aufgelegt. Rainer wird hier einen neuen Arbeitsplatz bekommen, der unterhalb der Kurve platziert ist.

Holzprofile und Bretter zur Erweiterung der Strecke
neuer Arbeitsplatz für Rainer

Der Bau der neuen Anlagenunterkonstruktion wurde im hinteren Clubraum weiter fortgeführt. Wir haben leider kleinere Rollen an unseren Werkzeugwagen befestigen müssen, damit diese unter der Anlage platziert werden können. Die neuen Rollen sehen ganz witzig aus; sie erfüllen aber ihren Zweck. Der Platz auf der Anlage wurde gleich wieder zur Ablage missbraucht.

Unterkonstruktion mit Holzbrettern und den Werkzeugwagen unten drunter
weitere Unterkonstruktion

Bis Ende des Jahre konnten wir die Unterkonstruktion der untersten Ebene fertigstellen und diesen Bereich an den alten Abschnitt holztechnisch verbinden.

Gleichzeitig wurde der neue Leitstand positioniert und grob vorgebaut. Wir benötigen hier Platz für 6 Monitore, 4 Computer, der Digitalzentrale sowie dem Programmiergleis. Das ganze wird noch eine halbrunde Tischplatte bekommen. Platz für zwei Schreibtischstühle ist auch vorhanden, so dass 2 Clubmitglieder den Leitstand dann bedienen können.

Neuer Leitstand mit Übereck-Tischkonstruktion und einem Monitor drauf
neuer Leitstand

Bau einer modularen Testanlage

Da wir einige neue Mitglieder im Verein gewinnen konnten, haben wir ein neues Projekt im Sommer gestartet: Bau einer modularen Testanlage. Wir wollten den Mitgliedern hiermit eine Einführung in die Digitaltechnik und Computersteuerung mit Railware geben, die wir in unserer stationären Anlage verwenden.

Rainer und Christian haben hierzu eine Planung der Modulanlage vorgenommen. Die Anlage kann mit drei oder fünf Modulen betrieben werden.

Erste Planung des Gleisplans für die Modulanlage
erste Planung

Rainer hat freundlicherweise die Holzarbeiten hierfür übernommen und wie immer professionelle Arbeit geleistet.

Christian hat hierfür drei Workshops vorbereitet und abgehalten. In diesem Workshop wurde u.a. die erforderliche Verkabelung und die erforderlichen Digitalkomponenten vorgestellt.
Danach haben wir gemeinsam an der Modulanlage gearbeitet. Ziel war es die Anlage für den 1. Gernsheimer Vereinstag am 17.09.2011 vorzustellen.

Dieses Ziel haben wir auch einhalten können. Leider gab es kleinere Probleme mit Railware, da hier noch ein Fehler in der Ansteuerung der CentralStation enthalten war. Insgesamt war es aber ein riesiger Erfolg.


Testprüfstand

Rainer hat einen neuen Testprüfstand für die verschiedenen Spuren gebaut und entsprechend verkabelt, so dass wir Loks sowohl digital als auch analog testen können. Der Vorteil gegenüber dem alten Prüfstand ist, dass dieser deutlich leichter und übersichtlicher zu bedienen ist. Rainer hat auch gleich einen Ausgang für unser Proxxon-Werkzeug noch mit eingebaut.

Den Testprüfstand haben wir gleich auf der Börse verwendet.

neuer Testprüfstand für die verschiedenen Spurbreiten
neuer Testprüfstand

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