|

Rückblick 2009

Alles Gute für das Modellbahnjahr 2009…

Kurz vor Weihnachten ist auch die Zentrale von TAMS geliefert worden. Einen Tag vor Weihnachten haben wir sie ausgepackt und angeschlossen. Das Positive war, dass die Konfiguration und Steuerung der MC ganz einfach ist: KEINE SONDEROPTIONEN wie man es von der Intellibox her kennt. Die Kommunikation mit Railware war ebenfalls problemlos. Leider gab es ab und zu eine Meldung, dass die Datenverbindung unterbrochen ist, obwohl dies nicht der Fall war, denn im Interface leuchtete die LED grün. Was aber viel schlimmer war, ist die Tatsache, dass unsere Massoth-Booster kein Eingangssignal bekommen haben. Die Anschlüsse haben wir jedenfalls richtig verbunden.

So ein Sch… Irgendwie haben wir immer wieder Pech. Mal sehen, was die Ursache ist.


Im neuen Jahr wird alles besser…

Wir haben mit Massoth telefoniert und dann die TAMS-Zentrale vorbeigebracht. Dabei konnte man im Ozilloskop feststellen, dass die Zentrale saubere Signale rausgibt (besser als die ECoS). Leider bricht das Ausgangssignal schnell zusammen und dies war auch der Grund, warum bei unseren 16 Boostern nichts angekommen ist. Aber wie sagt Herr Rosch immer so schön: Kein Problem, da werden wir einen kleinen Leistungsverstärker entwerfen und dazwischenschalten. Dieser ist leider noch nicht fertiggestellt. Sobald wir den Verstärker haben, sind wir schon ganz gespannt, wie die neue Zentrale funktioniert.

Rainer hatte im Januar bereits damit begonnen unsere Zugzusammenstellungen aufzunehmen und zu verbessern. Gleichzeitig hat er alle Achsen kontrolliert, da wir stellenweise auch Gleichstromachsen in Betrieb hatten, die leider keine Belegtmeldung auslösten!!! Ausserdem waren manche Achsen so verdreckt, dass ebenfalls Probleme bei der Belegtmeldung auftraten. Der Dreck war schon sehr hartnäckig, so dass Rainer verschiedene Reinigungsmethoden ausprobieren musste.
Mittlerweile sind ca. 70% der Züge aufgenommen. Den Rest wird er auch noch schaffen.

Am letzten Fahrtag hatte sich Rainer in unseren Wendel gestellt und musste feststellen, dass die Züge bei der Fahrt durch den Wendel, so ihre Probleme hatten. Entweder hüpften Züge und verloren so ihre Waggons oder manche Loks hatten Kontaktprobleme. Auch machte die Ausfahrt aus Schattenbahnhof 4 seine Schwierigkeiten: Hier bleiben vereinzelt die Züge auf den Weichen stehen und man muss manuell nachhelfen.
Außerdem hatten wir an den Fahrtagen festgestellt, dass unsere beiden Schattenbahnhöfe 7 + 8 ein großes Problem aufweisen: Bei Ausgestaltung der Anlage kommen wir leider nicht mehr an die Schattenbahnhöfe heran. Und wo sind die Züge hängen geblieben? Murphy meinte, häufig im Schattenbahnhof 8.

Die Betriebssicherheit unserer Anlage ist uns besonders wichtig, deshalb werden wir die Ausfahrt und Einfahrt von Schattenbahnhof 4 neu aufbauen, gleiches gilt für den Wendel. Ferner müssen wir den Schattenbahnhof 7 und 8 abbauen. Dann hängt leider unser Hauptbahnhof in der Luft, also müssen wir hier auch noch einmal ran. Dann können wir auch auf die Bahnhofsmodule verzichten, denn bei jedem Ab- und Aufbau der Module werden die C-Gleise beschädigt oder Weichen verziehen sich und schalten nicht mehr sauber. Also bauen wir den Bahnhof in K-Gleis wieder neu auf. Nun haben wir nur noch das Problem zu lösen, wo wir weitere Schattenbahnhöfe unterbringen können, denn es fallen ca. 20 Abstellgleise weg.
Das Ganze wird auf der Mitgliederversammlung vorgestellt und dann heißt es planen, planen und nochmals planen.

Der heutige Fahrtag war wahrscheinlich der letzte für dieses und teilweise für das nächste Jahr. Es waren die üblichen Probleme: eine nicht richtig schaltende C-Weiche bei der Bahnhofsausfahrt. Zwei Züge verloren die Waggons, dann wurden schnell neue Kupplungen eingebaut und es funktionierte auch wieder. Rainer reparierte die Waggons unseres Pop-Zuges. Auf den C-Gleisen verursachten die Waggons immer Kurzschlüsse. Rainer drehte die Achsen minimal ab und siehe da, nun funkte es nicht mehr auf den C-Gleisen.


Jetzt wird eingepackt…

Auf der Mitgliederversammlung wurde der Vorschlag zum Teilabriss und Neubau beschlossen.

Nun sind wir dabei alle Züge von der Anlage zu nehmen und in die richtige Verpackungen zu legen.
Bei den vielen Zügen nimmt das schon 4 Clubabende in Anspruch, denn wir kontrollieren auch gleichzeitig unser fahrendes Inventar. Gestern Abend war es schon fast geschafft und die Anlage sieht schon sehr leer aus.


Abriss, wir trauern…

Es hat schon sehr weh getan, die Anlage Schritt für Schritt abzureißen. Wenn wir aber einen sicheren Bahnbetrieb ermöglichen wollen, war dieser Schritt unabdingbar. Alle Mitglieder haben mitgeholfen die Schienen, die Signale und die Kabel zu entfernen sowie die Holzkonstruktion abzubauen. Die noch verwendbaren K-Gleise wurden gesammelt, die anderen mussten zusammen mit dem Holz entsorgt werden. Die C-Gleise sowie die Märklin- und Viessmann-Decoder haben wir auf unseren Börsen größtenteils verkaufen können. Um die Paradestrecke mit unserer großen Brücke vor Schmutz zu schützen, haben wir diesen Bereich wieder einmal eingepackt.


Planung der neuen Anlage

Und es wurde geplant, geplant, geplant und geplant. Nachdem wir Grundsätzliches für den neuen Bereich festgelegt hatten, tobte sich Rainer hier in vielen Iterationsschritten an vielen Tagen und Nächten aus. Er hat hier ganze Arbeit geleistet, mit dem Resultat, dass die Anlage wieder 4 Ebenen aufweist.
Wir haben einen super schönen neuen Bahnhof, mit dem wir noch mehr Möglichkeiten haben, als beim alten. Wir haben wieder einen Wendel, über den wir die verschiedenen Ebenen anfahren können. Gleichzeitig werdern die Gleise und Zuführungen der großen Schattenbahnhöfe 1, 2 und 3 neu verlegen. Insgesamt haben wir jetzt die doppelte Anzahl von Abstellgleisen, so dass wir danach Platz für die vielen Züge haben.

Gleisbild der untersten Ebene -3 mit einem Schattenbahnhof
unterste Ebene -3 mit einem Schattenbahnhof
Gleisbild der darüber liegenden Ebene -2 mit mehreren Schattenbahnhöfen
darüber liegende Ebene -2 mit mehreren Schattenbahnhöfen
Gleisplan der darüberliegende Ebene -1 mit mehreren Schattenbahnhöfen
darüberliegende Ebene -1 mit mehreren Schattenbahnhöfen
Gleisplan der obersten Ebene 0 mit neuem Bahnhof, Sägewerk, Schattenbahnhof und Paradestrecke
oberste Ebene 0 mit neuem Bahnhof, Sägewerk, Schattenbahnhof und Paradestrecke

Ähnliche Beiträge

  • |

    Rückblick 2013

    Das Jahr 2013 war das Jahr unseres Gleiswendels. Gleiswendel Ziel war es unseren Gleiswendel vor den Sommerferien in Betrieb zu nehmen und einen kleinen Kreis anzuschließen, damit wir einen kleinen Fahrbetrieb durchführen, und damit den Wendel ausführlich testen können. Nach Fertigstellung der Arbeiten im Wendel waren Stephan und Volker frohen Mutes. Nach kurzen Tests mussten wir allerdings feststellen, dass unser Tunnelrettungszug den…

  • |

    Rückblick 2019

    Allgemeines Nachdem wir an dieser Stelle schon lange keine Einträge mehr vorgenommen haben, kommt nun ein aktueller Bericht mit Stand Februar 2019. Der Umzug der Homepage macht´s möglich. Viel Spaß bei Lesen! Neues aus Schöfferstadt… Grundsätzlich sei gesagt: Es geht weiter! Werner hat viele Häuser gebaut, Bäume gepflanzt und Figuren hinzugefügt. Nun lassen wir die…

  • |

    Rückblick 2021

    Neues aus Schöfferstadt Werner hat fleißig weitergearbeitet und viele neue Gebäude erstellt, und diese haben auch einen bestimmten Platz gefunden. Er musste dies natürlich mit dem Bürgermeister von Schöfferstadt abstimmen, wo die Gebäude platziert werden sollen. Manchmal musste das Gebäude umgesetzt werden. Glücklicherweise war hierfür kein Riga-Kran erforderlich.Die Kleinstadt Schöfferstadt ist richtig schön geworden. Werner,…

  • |

    Rückblick 2008

    Auf zu neuen Taten… Das Jahr hat begonnen und wir waren schon wieder sehr fleißig.Für den nächsten Fahrtag wurde für unsere kleinen Besucher ein Podest gebaut, damit die Kleinen einen guten Überblick über den Bahnhof und die Paradestrecken haben. Damit haben unsere Stühle endlich ausgedient. Unserer Sicherheitsbeauftragter hat auch vorbeugend dafür gesorgt, dass die Stufen…

  • |

    Rückblick 2006

    Das Vereinsjahr 2006 war geprägt von spannenden Projekten, zukunftsweisenden Entscheidungen und besonderen Momenten für unsere Mitglieder. Zwangspause wegen Renovierungsarbeiten (Fortsetzung) Die Zwangspause war relativ lang und so konnten wir endlich nach Ostern 2006 wieder in unsere Räumlichkeiten, da die Arbeiten dann endlich abgeschlossen waren. Nun begann das Reinigen, Reinigen, Reinigen und Reinigen. Trotz Folien hatte…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert