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Rückblick 2022

Inbetriebnahme der Paradestrecke nach 10 Jahren!!!

Volker hatte bereits im Dezember hunderte Gleise und ein paar Weichen verlegt und eine Verbindung vom Bahnhof Schöfferstadt, durch den hinteren Raum, zur Paradestrecke und dann wieder zurück zum hinteren Raum mit einer Kehrschleife zurück zur Paradestrecke und dann zum Bahnhof Schöfferstadt geschaffen.

Der Bürgermeister von Schöfferstadt nahm persönlich diese neue Streckenführung in Betrieb und bedankte sich bei Volker. Die Strecke wurde mit dem neuen 11 teiligen ICE4 eingeweiht. Die Augen vom Bürgermeister konnten sich nicht satt sehen. Das war ein Erlebnis nach 10 Jahren endlich wieder die Strecke zu befahren.

Der Bürgermeister nutze natürlich die Gelegenheit und gab unserem Tunnel auch gleich einen Namen: Löschberg Basistunnel.

ICE4 kurz vor Einfahrt in den Löschberg Basistunnel
ICE4 kurz vor Einfahrt in den Löschberg Basistunnel

Der Bürgermeister hat auch einen guten Draht zur Presse. So erläutert er der Presse, dass der Abschnitt vom Hauptbahnhof über die Paradestrecke zum Löschbergtunnel und wieder zurück sowohl mit digitalen als auch mit analogen Zügen befahren werden kann. An Fahrtagen können so Besucher auch ihre alten Schätze über den Abschnitt fahren lassen. 


Der Bürgermeister engagierte auch gleich ein Kamerateam, das den Betrieb der neuen Strecke gleich filmte. Aufgrund der Länge des Videos musste er in zwei Teilte aufgeteilt werden. Viel Spaß beim ansehen.

Teil 1

Teil 2

Der Bürgermeister von Schöfferstadt möchte, dass nicht nur moderne sondern auch historische Züge über unsere Anlage fahren. Er liebt historische Züge. 
Von daher fahren auch Züge der Epoche III. Hier begegnen sich eine Baureihe 65 und eine Baureihe 56 auf der Brücke der Paradestrecke.

Zwei Züge mit Dampflokomotiven begegnen sich auf der Brücke
Begegnung auf der Brücke

Die Baureihe 65 mit Ihren Personenwagen fuhr früher im Odenwald. Der Modelleisenbahnclub stellt gerne Züge zusammen, die früher auf verschiedenen Strecken unterwegs waren.

Dampflokomotive der Baureihe 65 fährt mit Personenanhängern über die Brücke der Paradestrecke
Baureihe 65

Der Modelleisenbahnclub lichtet neuerdings die Baureihe 56 gerne in Anzeigen ab. Somit war klar, dass diese Baureihe auch auf unserer Anlage fahren muss.

Dampflokomotive der Baureihe 56 fährt über die Brücke der Paradestrecke
Baureihe 56 

Unsere weiße Flotte

Wir haben aber auch viele moderne Züge zusammengestellt und lassen diese Züge sehr gerne über unsere Anlage fahren. Speziell die Kinder, die unsere Anlage besuchen, kennen diese Züge. Dazu gehören nicht nur die unterschiedlichen ICEs, sondern auch ICs mit unterschiedlichen Lok-Bespannungen.

Hier sind ein paar Eindrücke von unserem Hauptbahnhof mit diesen Zügen, die wir auch sehr gerne weiße Flotte nennen.

Die Baureihe 103 in weißer Ausführung ist ein von Märklin aufgelegtes Sondermodell, das auf unserer Anlage mit ICE4 Ergänzungswagen seine Runden zieht.

Volker hat sich die Arbeit gemacht und ein Video aufgenommen, in dem man verschiedene Ein- und Ausfahrten unserer weißen Flotte verfolgen kann. Viel Spaß dabei.


Probleme mit der Gleisspannung

Während einer Vorführung sind leider einzelne spezielle Massoth Booster ausgefallen. Dank intensiver Zusammenarbeit mit Massoth konnte der Übeltäter schnell gefunden werden. Es lag an der Ausgangsspannung der CentralStation II. Diese reichte leider nicht für die Booster aus, so dass Massoth für uns einen kleinen Verstärker konstruiert hat, damit die Masssoth Booster wieder einwandfrei funktionierten.

In diesem Zusammenhang mussten wir leider feststellen, dass die Ausgangsspannung dieser speziellen Booster fest bei 16 Volt liegt. Die Ausgangsspannung der CentralStation II beträgt aber 20 Volt. Unser Programmiergleis, was auch gleichzeitig unsere Einmessstrecke für unsere Steuerungssoftware Railware ist, hatte jetzt zur Folge, dass unsere Loks mit 20 Volt eingemessen wurden. Auf der Anlage haben die Loks aber über unsere Booster nur eine Spannung mit 16 Volt erhalten, so dass sich auch die Probleme mit dem nicht sauberen Bremsen von Zügen erklärt werden konnten.

Also blieb uns nichts anderes übrig, als alle Loks neu einzumessen. Hierbei wurde auch noch einmal die maximale Streckengeschwindigkeit unserer Anlage definiert. Sie liegt bei 120 km/h, auch für einen ICE, da wir keine Neubaustrecke auf unserer Anlage vorweisen können.

Beim Einmessen wurde nun auch die maximale Geschwindigkeit der Loks und die maximale Streckengeschwindigkeit berücksichtigt, so dass wir nun alle Fahrstufen der Loks nutzen können. Dies kann man sehr schön an der Geschwindigkeitskurve der Baureihe 044 sehen.

Screenshot der Verlauflinie, die die Geschwindigkeitsstufen der eingemessenen Lok anzeigt
eingemessene Geschwindigkeitsstufe der Baureihe 044 535

Auch die Bremswegkorrektur sieht nun deutlich besser aus.

Screenshot der Bremswegkorrektur der Baureihe 044 534
Bremswegkorrektur der Baureihe 044 534

Gerd und Volker haben nun festgestellt, dass die neu eingemessenen Züge zentimetergenau halten und das unabhängig davon, ob ein alter Märklin lastgeregelter Motorola oder ein neuer Märklin mfx Decoder in der Lok verbaut sind.

Gerd hat nun viel Arbeit vor sich. Er schafft maximal 2 Loks an einem Abend einzumessen. Da gehen noch viele, viele Abende drauf.

Tipp zum Einmessen der Loks für Railware:
Es reicht vollkommen aus, die Lok mit 28 Fahrstufen einzumessen, auch wenn die Lok 128 Fahrstufen anbietet. Die Loks fahren und bremsen trotzdem sanft. Das Einmessen dauert erheblich länger mit 128 Fahrstufen. Es müssen bei 128 Fahrstufen unwahrscheinlich viele Fahrstufen angesteuert werden, was das Digitalsystem belastet.


Arbeiten am Schattenbahnhof Ebene -2

Leider müssen wir noch einmal Änderungen am Schattenbahnhof der Ebene -2 vornehmen. Zum einen wollen wir hier mindestens ein weiteres Abstellgleis einbauen. Allerdings sind auch Optimierungen für die Zu- und Abfahrt im Schattenbahnhof erforderlich. Volker und Jann arbeiten hier intensiv daran.

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